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Riedetsweiler

 
Der Teilort Riedetsweiler hat 85 Einwohner und eine Gemarkungsfläche von 203,51 ha. 

Geschichte:

Riedetsweiler wurde 1223 unter dem Namen „Rucelinswilar“ erstmals erwähnt. 1225 trat ein Marquard von Ruzelinswilare auf, der wohl dem Riedetsweiler Ortsadel angehörte. Riedetsweiler fiel mit seinen wesentlichen Bestandteilen zwischen 1270 und 1322 an das Kloster Wald. 1285 verkauften die Ritter Wezel und Burchard von Reischach ihre Lehen in Riedetsweiler. Etwa zu dieser Zeit wurde bereits ein oberer (heute: Löcherberg) und ein unterer Dorfteil unterschieden. 1501 bestand die Ortschaft aus vier Höfen. Ab 1530 wurde das Herrschaftsgebiet des Klosters Wald in fünf Gerichts- und Verwaltungsbezirke, die sogenannten „Fünf Gemeinden“ eingeteilt. Eine davon war die Gemeinde Riedetsweiler, auch Rothenlacher oder Ruhestetter Gemeinde genannt, bestehend aus diesen drei Orten. Nach der Zerstörung Ruhestettens im 30jährigen Krieg galt diese Gemeinde als „halbe Gemeinde“. Anfang des 17. Jahrhunderts kamen Einwanderer aus dem Alpengebiet nach Riedetsweiler.

 
 
 
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