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Glashütte

Die Ortschaft Glashütte mit 107 Einwohnern und einer Gemarkungsfläche von 178,66 ha ist die jüngste Ansiedlung der Zehn-Dörfer-Gemeinde mit einer interessanten Geschichte. In der Ortsmitte befindet sich die Kapelle St. Josef mit einem hölzernen, bemalten Tabernakel und ein Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert. Der Ortschaftsrat Kappel-Glashütte wird von Ortsvorsteher Thomas Loch vertreten. 


Geschichte:

Im Jahre 1701 genehmigte der Fürst von Hohenzollern dem Kloster Wald die Einrichtung einer Glashütte. Der Glasmeister Abraham Schmid aus Liptingen richtete noch im selben Jahr eine Glashütte ein. Rings um die Glashütte wurden immer wieder neue, großflächige Holzeinschläge vorgenommen. Die Beschäftigten der Hütte ließen sich in unmittelbarer Nähe nieder, so dass nach und nach eine kleine Siedlung entstand. Die Glashütte war bis 1881 in Betrieb. Dann wurde sie aufgelöst und die Gebäude 1887 abgebrochen. 

Die Wohnsiedlung ist mit der Entwicklung der Glashütte langsam, aber stetig gewachsen. Schon 1702 wurde eine Kapelle erbaut, die dem heiligen Jakob geweiht war. 1830 wurde eine eigene Gemeinde mit dem Namen „Glashütte“ gegründet.

Die Geschichte der Ortschaft ist ausführlich dokumentiert im 2001 erschienenen und bei der Gemeindeverwaltung erhältlichen Buch „Glashütte - von der Fabriksiedlung zum Bauerndorf" von Dr. Wolfgang Wiese.

 

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