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Kloster Wald

Kloster Wald wurde 1212 von Burkhard von Weckenstein als Zisterzienserinnenkloster gegründet. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts umfasste das Herrschaftsgebiet 19 Orte. Durch Schenkungen und Käufe reichte der Besitz bis an den Bodensee und in den Hegau. Während des 30-jährigen Krieges wurde Kloster Wald fast völlig vernichtet, aber wieder aufgebaut. Im 17. Jahrhundert wurden zwei neue Klosterflügel erbaut und die Klosterkirche wurde von Jos Beer als einschiffige Barock-Rokokokirche umgestaltet.

1806 ging das Kloster durch die Säkularisation an das Fürstenhaus Hohenzollern-Sigmaringen über. Bis dorthin gehörten durchschnittlich 30 Klosterfrauen dem Konvent an. Die Klosterfrauen des aufgehobenen Klosters durften bis zu ihrem Tode dort wohnen bleiben. 1826 wurde die Klosterkirche von der Erzdiözese Freiburg zurückgekauft und dient seitdem als Pfarrkirche.

 MG 3149

 

Heimschule Kloster Wald

Am 18. Mai 1946 gründeten die Benediktinerinnen von der Heiligen Lioba (Freiburg-Günterstal) die Heimschule Kloster Wald, eine Mädchenschule mit Internat im christlichen Geist. Über die Jahre hinweg entfaltete sich aus bescheidenen Anfängen die heutige Schule. Die Klostergebäude wurden in den Jahren 1980-1990 umfassend renoviert und durch einen Anbau ergänzt, dem 2006 ein neuer Küchentrakt folgte. 1950 wurden der Schule Lehrwerkstätten angegliedert, in denen die Schülerinnen neben ihrer gymnasialen Ausbildung ein Handwerk erlernen und mit einer Gesellenprüfung abschließen können. Das Angebot einer beruflichen Ausbildung als Schreiner, Holzbildhauer oder Schneider nehmen sehr viele Schülerinnen wahr.

Die Heimschule im Internet