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| Mitteilungsblatt 03.02.20... |
Kirchen
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Besichtigung der ehemaligen Klosterkirche in Wald
Sie ist die Pfarrkirche von 7 Ortschaften, mit reicher geschichtlicher Vergangenheit.


Baugeschichte:
Die heutige Kirche dürfte wohl die dritte sein in Wald. Als Burkart von Weckenstein im Jahre 1212 am 21. März das "predium Wald" für seine beiden Schwestern Judith und Ida kaufte, befand sich auf dem Gut eine kleine Kirche, die an den Käufer überging. Die zweite Kirche wurde in der 1.Hälfte des 13. Jahrhunderts zu Ehren des hl. Kreuzes gebaut als dreischiffige Kirche und im Jahre 1249 von Bischof Konrad II eingeweiht.
In einem Brief der Äbtissin vom 02.Oktober 1696 heißt es, "die Kirche, die nunmehr 500 Jahre gestanden, sei baufällig". Aus dieser Kirche wurde das alte Kreuz über dem jetzigen Hochaltar, die "schmerzhafte und glorreiche Mutter Gottes" in die heutige Kirche übernommen. 1696 erhielt Jos Beer - der aus dem Bregenzer Wald stammende Jodokus Beer - von der Äbtissin Jakobe v.Bodman den Auftrag die jetzige Kirche zu bauen. Unter der Äbtissin Maria Dioscura von Thurn und Valsassina (1739-1772) erhielt die Kirche ihre prachtvolle Ausstattung. Mit dem Stukkator Johann Jakob Schwarzmann schloß sie 1751 einen Akkord zur "Auszierungsarbeit des Gotteshauses" ab. 1752 begann der aus Rorschach stammende Maler Eggmann mit der Ausmalung, verließ aber 1753 Wald; zu seinem Nachfolger wurde der Sigmaringer Maler Andreas Meinrad von Aw berufen. Der Orgelbauer Johann Aichgasser aus Überlingen schuf außer dieser in Wald (einzige noch vollständige) in Birnau, Salem und Pfullendorf weitere Orgeln in der Region.
In einem Brief der Äbtissin vom 02.Oktober 1696 heißt es, "die Kirche, die nunmehr 500 Jahre gestanden, sei baufällig". Aus dieser Kirche wurde das alte Kreuz über dem jetzigen Hochaltar, die "schmerzhafte und glorreiche Mutter Gottes" in die heutige Kirche übernommen. 1696 erhielt Jos Beer - der aus dem Bregenzer Wald stammende Jodokus Beer - von der Äbtissin Jakobe v.Bodman den Auftrag die jetzige Kirche zu bauen. Unter der Äbtissin Maria Dioscura von Thurn und Valsassina (1739-1772) erhielt die Kirche ihre prachtvolle Ausstattung. Mit dem Stukkator Johann Jakob Schwarzmann schloß sie 1751 einen Akkord zur "Auszierungsarbeit des Gotteshauses" ab. 1752 begann der aus Rorschach stammende Maler Eggmann mit der Ausmalung, verließ aber 1753 Wald; zu seinem Nachfolger wurde der Sigmaringer Maler Andreas Meinrad von Aw berufen. Der Orgelbauer Johann Aichgasser aus Überlingen schuf außer dieser in Wald (einzige noch vollständige) in Birnau, Salem und Pfullendorf weitere Orgeln in der Region.
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